Letzte Ă„nderung: 29. Juli 2016

 

Dr. Kurt Graulich, Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D.

Lehrbeauftragter

 

 

Informationen zu der Ausgabe der Studienarbeiten am 1. August 2016 finden Sie hier.

 

 

Lehre im SoSe 2016:

10727 Sicherheitsrecht des Bundes - Recht der Nachrichtendienste in Deutschland

RiBVerwG Dr. Kurt Graulich

VL Do 10 - 12 Uhr, wöch UL 9 E25

Die Ankündigung zur Vorlesung mit Zeitplan finden Sie hier.

 

Die Materialien zur Vorbereitung der Vorlesungen finden Sie hier:

 

Termin am 21.04.2016

Termin am 28.04.2016

Termin am 12.05.2016

Termin am 19.05.2016

Termin am 26.05.2016

Termin am 02.06.2016

Sonderdokument BMI-Anti-Terror-Gesetz-Entwurf

Termin am 09.06.2016

Termin am 16.06.2016

Termin am 30.06.2016

Termin am 07.07.2016

Termin am 14.07.2016

 

 

 

Lebenslauf

 

Dr. Kurt Graulich
Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D.

Tel. (p.) 030/28098257
Tel. (m.) 0170/3243201
e-mail kurt.graulich@t-online.de



1949             geboren in Offenbach a.M.
1956 - 1960  Humboldt-Schule, Grundschule, in Offenbach a.M.
1960 - 1968  Rudolf-Koch-Schule, neusprachliches Gymnasium, in Offenbach a.M.
1968             Abiturprüfung
1968 - 1973  Studium der Rechtswissenschaften
                    an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt a.M.
1973             1.Juristische Staatsprüfung in Frankfurt a.M.
1973 - 1976  Juristischer Vorbereitungsdienst im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
1976             2.Juristische Staatsprüfung in Wiesbaden,
1976             Richter auf Probe mit Dienstleistungsauftrag
                    bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht in Darmstadt
1978             Richter auf Probe mit Dienstleistungsauftrag beim
                    Hessischen Ministerpräsidenten -  Staatskanzlei -, Abteilung für
                    Bundesstaatsangelegenheiten
1978             Richter auf Probe mit Dienstleistungsauftrag beim
                    Verwaltungsgericht in Frankfurt a.M.
1979             Richter am Verwaltungsgericht - RaL - in Frankfurt a.M.
1982             Abordnung an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof
1983             Rigorosum und Abschluss des Promotionsverfahrens zum Doktor der
                    Rechtswissenschaft, Dissertation zum Thema „Die
                    Zustimmungsbedürftigkeit der Änderung, Verlängerung und Aufhebung
                    von Gesetzen und Rechtsverordnungen“ an der Johann Wolfgang Goethe
                    Universität in Frankfurt a.M.
1983             Richter am Verwaltungsgericht in Frankfurt a.M.
1985             Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht in Frankfurt a.M.; Vorsitzender
                    der 5.Kammer, deren Zuständigkeit u.a. Polizei- und Versammlungsrecht,
                    Wehrrecht, Schul-, Hochschul- und Prüfungsrecht betraf
1985             Zusätzlich zum Vorsitz der 5.Kammer des Verwaltungsgericht ernannt zum
                    Vorsitzenden des Berufsgerichts für Heilberufe beim Verwaltungsgericht in
                    Frankfurt am Main, zuständig für das Disziplinarrecht von niedergelassenen
                    Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und Apothekern
1991             Ernennung zum Leitenden Ministerialrat und Abordnung beim Hessischen
                    Ministerium der Justiz und für Europaangelegenheiten und Einweisung in
                    die Funktion des Personalreferenten, zuständig für den richterlichen und
                    staatsanwaltschaftlichen Dienst sowie den höheren Dienst außerhalb des
                    Ministeriums
1999             Wahl und Ernennung zum Richter am Bundesverwaltungsgericht
                    Richter am 6. Senat, zuständig. u.a. für Nachrichtendienstrecht, Polizeirecht,
                    Wehrrecht, Waffenrecht, Telekommunikationsrecht, Postrecht,
                    Parlamentsrecht, Staatskirchenrecht, Rundfunkrecht, Medienrecht,
                    Filmförderung, Schul-, Hochschul- und Prüfungsrecht)
2015             Versetzung in den Ruhestand aus Altersgründen

Veröffentlichungen


Zahlreiche Lehrtätigkeiten an Hochschulen sowie Ausbildung im Juristischen Vorbereitungsdienst

Weiterbildungsmaßnahmen für den Richterdienst

Maßnahmen der Otto Benecke Stiftung zur Eingliederung ausgesiedelter Juristinnen und Juristen, durchgeführt durch das Hessische Justizministerium

Weitere wissenschaftliche und beratende Tätigkeit

Autor und Mitherausgeber an mehreren juristischen Kommentaren

 

Rechtswissenschaftliche Veröffentlichungen von Kurt Graulich


1984

Rechtlicher Schutz und Rechtsunsicherheit heute – aus der Sicht der Verwaltungsgerichte, in Ulrich O. Sievering (Hrsg.), Schulrecht-Schulpraxis. Schule in der Bundesrepublik Deutschland und der demokratische Rechtsstaat als Grenze pädagogischen Handlungsspielraums, S. 32 ff.

1988

Die gesetzliche Regelung der unmittelbaren Ausführung im hessischen Polizeirecht und ihre Bedeutung für die Abschleppkostenpraxis,
in NVwZ 1988, 604

1990

Die Gewerbeuntersagung nach § 35 GewO,
in ZAP Nr. 13 vom 11.07.1990

1991

Rechtsschutz bei Erteilung und Aufhebung von Erlaubnissen nach dem Gaststättengesetz,
in ZAP Nr. 24 vom 18.12.1991

1998

Frauenpolitische Personalentwicklungsplanung,
in BJ 1998, 203

2004

Das Sozialstaatsmodell der Hessischen Verfassung
In Frankfurter Streitschrift 2004 Heft 1 S. 1

Empfiehlt sich die Zusammenlegung der öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeiten in Deutschland?
In Frankfurter Streitschrift 2004 Heft 1

Verhältnis von Verwaltungsgerichtsbarkeit und Politik,
in Verwaltungsgericht im Wandel der Zeit, 50 Jahre Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, München 2004

Religion in Education – A German Point of View,
in International Journal for Education Law and Policy, Volume 1, Issue 1-2, IJELP December 2004

2005

Weltweiter Terrorismus – Neue Bedrohungsszenarien ?
In Frankfurter Streitschrift 2005 Heft 2 S. 68

„Wehrdienst – Zivildienst - Pflichtdienst. Der rechtliche und historische Rahmen“,
in Hofgeismarer Vorträge, Bd. 27/2005
und in NZWehrr 2005, 177

Die Novellierung des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Jahr 2004,
in NVwZ 2005, 271

Staatshaftungsrecht – Teil 1: Die Anspruchsgrundlagen,
in ZAP 2005 Fach 19 Seite 641

Staatshaftungsrecht – Teil 2: Das System der Ersatzleistungen
In ZAP 2005 Fach 19 Seite 653

Staatshaftungsrecht – Teil 3: Fragen des Rechtsweges
In ZAP 2005 Fach 19 Seite 665

Religionsgemeinschaften und Religionsunterricht nach Art. 7 Abs. 3 GG
In Langenfeld/Lipp/Schneider (Hrsg.), Islamische Religionsgemeinschaften und islamischer Religionsunterricht: Probleme und Perspektiven, Universitätsdrucke Göttingen, 2005

Freiheit durch Öffentlichkeit
In Frankfurter Streitschrift 2005 Heft 3 S. 18

2006

Die Grundlegung des demokratischen Rechtsstaates in Hessen und der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
In Frankfurter Streitschrift 2006 Heft 4 S. 9

Vom deutschen Partikularismus zum Föderalismus – Eine verfassungsgeschichtliche Reminiszenz an die Jahre 1806, 1946 und 2006
In Frankfurter Streitschrift 2006 Heft 5 S. 20

Rechtliche Anforderungen auf dem Weg zum islamischen Religionsunterricht
In Dahling-Sander/Kraft (Hrsg.), Islamischer Religionsunterricht – Wohin führt der Weg? Zwischenbilanz und Ausblick, Hannover/Loccum, 2006

Verwaltungsrechtliche Organstreitigkeiten in Deutschland,
in Rechtsschutz gegen staatliche Hoheitsakte in Deutschland und Korea, Deutsch-Koreanisches Symposium, Hrsg. von Wolf-Rüdiger Schenke und Jong Hyun Seok, Berlin 2006

2007

Die Deregulierung des Telekommunikationswesens zwischen den rechtlichen Polen privat und öffentlich, in Frankfurter Streitschrift 2007, Heft 6

Graulich/Simon (Hrsg.), Terrorismus und Rechtsstaatlichkeit. Analysen, Handlungsoptionen, Perspektiven, Akademie Verlag Berlin 2007
- Islam, Terrorismus und Staatlichkeit (S. 3)
- Justizgewährung und Geheimdienste (S. 143)
- Terrorismus und Terrorismusbekämpfung – Folgt der Auflösung der rechtlichen Angriffsform die Auflösung der rechtlichen Verteidigungsform? (S. 389)

Verfassungsrechtliche Anforderungen an religiöse Organisationen im Vereinsrecht und für den Religionsunterricht, in Oebbecke/Pieroth/Towfigh (Hrsg.) Islam und Verfassungsschutz, Islam und Recht 6, Frankfurt/Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien 2007, S. 35

2008

„Zur Aufklärung des Tabus beitragen können.“ Kritische Rationalität als geistige Praxis. Adolf Arndt und Sigmund Freud, in Frankfurter Streitschrift, Heft 9, 2008, S. 39

Mir ist heut so nach Tamerlan, nach Tamerlan zu Mut....Chantal Mouffe und der Politikbegriff von Carl Schmitt, in myops 2008, Heft 3, S. 40

Telekommunikationsgesetz und Vorratsdatenspeicherung, in NVwZ 2008, 485

§§ 48 bis 51, §§ 108 bis 115, §§ 126 bis 131 TKG
in Arndt/Fetzer/Scherer (Hrsg.), Telekommunikationsgesetz, Erich Schmidt Verlag, Berliner Kommentare, 1. Auflage, Berlin 2008

Besprechung von Picot (Hrsg.), 10 Jahre wettbewerbsorientierte Regulierung von Netzindustrien in Deutschland, in NJW 2008, 1933

Besprechung von Richardi/Dörner/Weber, Bundespersonalvertretungsgesetz und Personalvertretungsgesetze der Länder, in NZA 2008, 1402

Equal Opportunities: A Challenge for Education Law and Policy in Europe, Clauses to Combat Discrimination in Education in Germany. How efficiently can school systems overcome discriminating effects outside their direct control?, in De Groof/Füssel/Lauwers (eds.), Inequality in Education, Nijmwegen 2008, S. 13-21

2009

Vertrauen und Angemessenheit. Staatliche Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand, in Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 12/2009, S. 31-34

2011

Bekämpfung der Piraterie als Polizeiaufgabe, in Staat, Verwaltung und Rechtsschutz, Festschrift für Wolf-Rüdiger Schenke zum 70. Geburtstag, hrsg. von Peter Baumeister, Wolfgang Roth und Josef Ruthig, S. 355 – 376 (2011 bei Duncker&Hubmlot)

Entscheidungsprärogativen der nationalen Regulierungsbehörde und gerichtliche Kontrolldichte, in L. Gramlich/C. Manger-Nestler, "Europäisierte Regulierungsstrukturen und -netzwerke. Basis einer künftigen Infrastrukturvorsorge" (erscheint 2011 bei Nomos (Baden-Baden))

2011

The legal frame for peace education at schools after World War II in Germany
(International Journal for Education Law and Policy, Volume 8 Issue 2, 2012, p. 103-105)

2013

„Sicherheitsrecht“, in (DVBl. 2013, 1210-1219)

2014

Blowing in the Wind? NSA, Snowden und die Rechtslage für Whistleblower in Deutschland (Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 2014, 55-60)

Strafverfolgungsvorsorge – Gegenstand und rechtliche Verortung, in NVwZ 2014, 685-691)





Juristische Kommentare und Handbücher:

§§ 1-13, 21, 221, 51-56, 64-69a BPolG
§§ 1-20, 20b, 20x-26 BKAG
§ 8d BVerfSchG
in Schenke/Graulich/Ruthig (Hrsg.), Sicherheitsrecht des Bundes, C.H. Beck Verlag, München 2014

§§ 48 bis 51, §§ 88 bis 90, §§ 108 bis 115, §§ 126 bis 131 TKG
in Arndt/Fetzer/Scherer/Graulich (Hrsg.), Telekommunikationsgesetz, Erich Schmidt Verlag, Berliner Kommentare, 2. Auflage, Berlin 2015

Lisken/Denninger, (Hrsg. Denninger, Bäcker, Graulich), 6. Auflage, C.H.Beck Verlag, München 2016