Letzte Ă„nderung: 22. August 2017

Sommersemester 2017

10 803 Öffentliches Recht und Theorie

1 SWS
CO

Mi 18-20 14tgl./2 UL 9, E14

A. Kaiser, M. Eifert, C. Waldhoff

Im Kolloquium werden aktuelle und „klassische“ Texte zu den Grundlagen des Öffentlichen Rechts besprochen. Die Veranstaltung richtet sich an alle am Öffentlichen Recht Interessierten. 
Bei Fragen oder zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an sekretariat.kaiser@rewi.hu-berlin.de

 

 

10 080 Grundrechte

4 SWS

VL

Mo 12 - 14, UL6, 1115 (Kinosaal)

Di 10 - 12, UL6, 2116

 

 

10 499 Probeexamen

0,5 SWS

KK

Mi, 21.08.2017,  8:30 - 14, UL6, 1115, Klausur, 15 - 17 Uhr Besprechungstermin

 

 

10 413 Prüfungssimulation

0,07 SWS

KK

Mi, 28.06.2017,  12:30 - 14, UL9, 210

 

 

10 347 Hausarbeit Öffentliches Recht 1

1 SWS

Prüfung: Modulhausarbeit

 

Der Sachverhalt zur Hausarbeit findet sich hier Wichtig: Bitte beachten Sie auch die dort aufgeführten Formvorgaben, die in einer früheren Dateiversion nicht ersichtlich waren. 

 

Die Abgabe erfolgt am Montag, 16.10.2017, im Sekretariat der Professur, Raum 424 zu den Öffnungszeiten oder per Post mit Poststempel vom 16.10.2017. Keine Abgabe beim Pförtner!

 

53151 The Rise of Authoritarian Constitutionalism: Normative and Empirical Perspectives

4 SWS
 
Blockseminar, Termine:
Block 1: Do/Fr 4./5. Mai
Block 2: Do/Fr 22./23. Juni 
 
Seminar im SP1, SP2 und SP5, vorausgehende und anschließende Studienarbeit
 

Das Projektseminar wird zusammen mit Frau Prof. Dr. Sylvia von Steinsforff (Institut für Sozialwissenschaften) gehalten und beschäftigt sich aus vergleichender und interdisziplinärer Perspektive mit aktueller
Verfassungsforschung („comparative constitutionalism“). Eine liberale Verfassungsordnung, die Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte garantiert, zählt heute zu den Grundelementen nicht nur jedes demokratischen politischen Systems.
Vielmehr spielen Konstitutionen auch in nicht demokratisch verfassten Gesellschaften eine immer wichtigere Rolle: autoritäre Herrscher setzen ebenfalls auf Verfassungen, um ihre Herrschaft zu stützen.
Dabei lassen sich verschiedene Strategien unterscheiden. Zum einen werden de jure demokratische Verfassungsbestimmungen de facto missachtet, „umgedeutet“ oder als Elemente einer vorgeblich
demokratischen Fassade instrumentalisiert. Zum anderen ist eine Tendenz zur Textualisierung „alternativer“ Verfassungsprinzipien zu beobachten, die sich sowohl in der Form als auch im Inhalt bewusst von den
gängigen Prinzipien eines liberalen demokratischen Konstitutionalismus absetzt. Eine herausgehobene Bedeutung kommt im Zusammenhang dieses „authoritarian constitutionalism“ den Institutionen der Judikative zu,
wobei insbesondere Ober- und Verfassungsgerichte der politischen Einflussnahme ausgesetzt sind. Dahinter steht die Befürchtung, dass sich eine unabhängige Judikative zu einem machtvollen Gegenspieler entwickeln kann,
wenn es um politisch motivierte Eingriffe in die Verfassungsordnung geht.
Im Seminar, das Silvia v. Steinsdorff und Anna-Bettina Kaiser gemeinsam unterrichten, werden wir diese Fragen aus einer interdisziplinären und vergleichenden Perspektive bearbeiten, wobei sozial- und rechtswissenschaftliche
Erklärungs- und Interpretationsmuster nebeneinander diskutiert werden und der geographische Fokus auf West- und Osteuropa liegt. Eine besondere Rolle wird der komplementäre methodische Zugang der beiden Disziplinen
zu den skizzierten Themenbereichen spielen: Die TeilnehmerInnen entwickeln (nach Möglichkeit in interdisziplinären Teams) eigene Forschungsdesigns, mit deren Hilfe Teilaspekte der Thematik anhand konkreter Fälle und/oder
systematischer Vergleiche untersucht werden.

Das Seminar findet als Lehr- und Forschungskooperation im Rahmen der Princeton-Humboldt Initiative "Constitutions Under Stress: Comparative Perspectives" statt. Nach Maßgabe von Eignung und Leistung können die
SeminarteilnehmerInnen an internationalen Workshops mit den KollegInnen aus Princeton sowie im Herbst 2017 an einem Seminar mit Studierenden aus in Princeton teilnehmen.