Letzte Änderung: 3. Juni 2019

Aktuelles

Ankündigung: Vortrag von Prof. Dr. Christoph Grabenwarter (Vizepräsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, Professor für Öffentliches Recht, Völkerrrecht und Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien, Mitglied der Venedig-Kommission des Europarates, dzt. Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin) am Law & Society Institute Berlin:

EUROPÄISCHE STANDARDS FÜR DEMOKRATIE UND RECHTSSTAATLICHKEIT - HARTER KERN UND WEICHES RECHT

02. Juli 2019, 19 Uhr

Altes Palais, Unter den Linden 9, Raum E 25

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Internetseite des Law & Society Institute Berlin.

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Ankündigung: Vortrag und Buchvorstellung von Inga Markovits (University of Texas) am Law & Society Institute Berlin:

DIENER ZWEIER HERREN. DDR-RECHTSWISSENSCHAFTLER DER HUMBOLDT-UNIVERSITÄT UND DIE SED.

14. Mai 2019, 18:15 Uhr

Altes Palais, Unter den Linden 9, Raum E 25

Die Veranstaltungseinladung finden Sie hier.

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Seminarankündigung: "Free Speech: Transatlantic Normative and Empirical Perspectives"

Im Sommersemester wird von Prof. Dr. Anna-Bettina Kaiser (HU, Jur. Fakultät), Prof. Dr. Jan-Werner Müller (Princeton), Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff (HU, Politikwissenschaft) das Seminar "Free Speech: Transatlantic Normative and Empirical Perspectives" für die Schwerpunkte 1, 2 und 5 angeboten. Die Vorbesprechung findet am Freitag, 15.02.2019 um 14:30 Uhr in Raum BE 2, 144 statt. Nähere Informationen finden Sie unter den Ankündigungen für Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019.

 

Das Seminarpogramm finden Sie hier.

 


 

Im Kolloquium "Öffentliches Recht und Theorie" werden aktuelle und „klassische“ Texte zu den Grundlagen des Öffentlichen Rechts besprochen. Die Veranstaltung richtet sich an alle am Öffentlichen Recht Interessierten.

 

Die Termine und Texte im nächsten Semester werden an dieser Stelle bekanntgegeben.

 

Eine Übersicht der vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.

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PRESSEMITTEILUNG

Das Institut für Sozialwissenschaften (ISW) und das neue in Gründung befindliche Integrative Research Institute Law and Society (IRI LSI) der Humboldt-Universität zu Berlin heißen vier Einstein-Gastwissenschaftlerinnen willkommen, die hier ab diesem Sommer aus juristischer und politikwissenschaftlicher Perspektive zum Themenkomplex „Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Autokratisierung" forschen werden. Die Forscherinnen-Gruppe, die aus den Mitteln des Wissenschaftsfreiheits-Programms der Einstein Stiftung finanziert wird, kooperiert eng mit vier weiteren Einstein-Fellows, die am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) angesiedelt sind und sich mit Fragen von „Migration und Flucht“ beschäftigen.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

 


 

Workshopankündigung: CONSTITUTIONALISM, DISSENT, AND RESISTANCE 

JULY 6-7, 2018 

JACOB-UND-WILHELM-GRIMM-ZENTRUM AUDITORIUM, RAUM E'701 GESCHWISTER-SCHOLL-STRASSE 1-3, 10117 BERLIN

An International Workshop as part of the Humboldt-Universität zu Berlin and Princeton University Project “Constitutionalism Under Stress”

organized by
Anna-Bettina Kaiser (Humboldt-Universität zu Berlin) Jan Werner Müller (Princeton University)

Silvia von Steinsdorff (Humboldt-Universität zu Berlin) Ertuğ Tombuş (Humboldt-Universität zu Berlin) 

 

Das Programm zum Workshop können Sie hier herunterladen.

Eine vorherige Anmeldung für die Teilnahme ist erforderlich unter sekretariat.kaiser@rewi.hu-berlin.de. 

 


 

Vortragsankündigung von Lawrence Lessing (Harvard Law School) im Rahmen der Weizenbaum Lectures und der Humboldt-Law Clinic Internetrecht: CRAFTING DEMOCRATIC COMMUNITIES IN THE DIGITAL AGE

4. JULI 2018, 19:00 UHR

ALTES PALAIS, UNTER DEN LINDEN 9, RAUM 213

Die Ankündigung können Sie hier herunterladen.

 


 

Tagung: Räume des Anomischen am 07. und 08.06.2018, Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstr. 56.

 

Über die Tagung

Das Recht der Moderne ist, seinem Anspruch nach, omnipräsent. Die Französische Revolution, der Zusammenbruch des philosophisch fundierten Naturrechts und die mit der Aufklärung einhergehende Säkularisierung verlangten nach einem neuen normativen System, um das menschliche Miteinander zu regeln. Diese Aufgabe nahm, mit zunehmend exklusiver Zuständigkeit, das Recht wahr. Mit seiner kontinuierlichen Positivierung verlor es zwar seine Wahrheitsfähigkeit, gewann aber im Gegenzug die Möglichkeit, auf alle erdenklichen Fragen eine Antwort zu geben, bis es sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts auch der Staat selbst gefallen lassen musste, gegebenenfalls vom Recht korrigiert zu werden. Gleiches Recht für alle, das war das zentrale Versprechen des Rechtsstaats.

Die Verheißung, die darin lag, ist im 20. Jahrhundert mehr und mehr als Zumutung wahrgenommen worden. Schon nach dem Ersten Weltkrieg wuchs das Unbehagen an den Verfahren des Rechts, die zu behäbig und zu umständlich seien, um auf substantielle Herausforderungen der Gesellschaft angemessen reagieren zu können. Zugleich wurden individuelle Entfremdungs-erscheinungen zum Ausgangspunkt einer Kritik am Recht überhaupt, dessen juristische Verarbeitung als technisch-doktrinäre Engführung wahrgenommen wurde, die eine in der Gesellschaft angeblich ursprünglich vorhandene rechtliche Empfindsamkeit notwendig verletzen müsse.

Gegenwärtig haben diese Formen der Kritik wieder starken Zulauf. Der Traum vom Durchregieren ist heute so mächtig wie die Utopie einer Gesellschaft, die ihre Konflikte ohne juristische Mediatisierung lösen kann; an die Suspension ganzer Rechtsgebiete im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus hat man sich beinahe schon gewöhnt. Die Tagung möchte dies zum Anlass nehmen, die Grenzen des Rechts und die Räume der Anomie einer näheren Inspektion zu unterziehen: Unter welchen Bedingungen gesellschaftliche Krisen dem Recht Anpassungs-leistungen abverlangen; welche Widerstände das Recht seiner eigenen Suspension entgegenbringt; ob eine Welt ohne Recht juristisch noch verarbeitet werden kann; welches Maß an Normalität Recht voraussetzt; wie das Individuum auf Erfahrungen der Rechtlosigkeit reagiert - diesen und anderen Fragen werden wir anhand von kurzen Vorträgen aus juristischer, historischer, soziologischer, politischer und kulturwissen-schaftlicher Perspektive nachgehen.

 

Die Ankündigung und das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 


 

Im Sommersemester wird von Prof. Dr. Anna-Bettina Kaiser (HU, Jur. Fakultät), Prof. Dr. Jan-Werner Müller (Princeton), Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff (HU, Politikwissenschaft) das Seminar "Constitutionalism and Rebellion, Resistance, Dissent" für den Schwerpunkt 1 und 2 angeboten. Die Ankündigung finden Sie hier

 


 

Law and Society Institute Berlin

Das Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung - Law & Society Institute Berlin (LSI Berlin) - ist ein Ort für interdisziplinäre Rechtsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das LSI Berlin will die dogmatische rechtswissenschaftliche Forschung durch die systematische Einbeziehung insbesondere der Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften ergänzen.

Wir organisieren vielfältige Veranstaltungen wie Vortragsreihen, Kolloquien, Workshops und Tagungen. Das LSI Berlin bietet Forschenden Raum für verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Ergebnisse unserer Forschung und Veranstaltungen teilen wir über verschiedene Wege, um einen breiten interdisziplinären Wissensaustausch zu ermöglichen.

 

Aktuelle Termine

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